Negative Schufa?
Die Schufa wurde in Deutschland gegründet um die Unternehmen vor Forderungsausfällen zu schützen. Nach der Meinung der Schufa soll sie die Verbraucher auch vor Überschuldung schützen. Die Bonitätsprüfung soll den deutschen Unternehmen in erster Linie über die zukünftige Kreditwürdigkeit informieren um sie vor Zeit - und Kosten aufwendigen Eintreibungsmaßnahmen zu schützen. Diese Maßnahmen können besonders für kleinere Unternehmen eine Gefährdung der Existenz und Liquidität bedeuten. Bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung werden die Kunden bei einer negativen Schufa in zwei Gruppen unterschieden.
Es gibt die mit harten Negativmerkmalen, d.h. es bestand eine Haftanordnung, eidesstattliche Verischerung, Konkurs, ein Vergleich usw. Mit diesen Kunden wird eher weniger eine Geschäftbeziehung eingegangen, da durch die negative Schufa keine Kreditversicherung oder ein Factor zum Einzug möglich ist.
Die zweite Gruppe sind die Verbraucher mit weichen Negativmerkmalen, d.h. mehrfache und bekannte Zahlungszielüberschreitung, kaufmännische Mahnbescheide, Inkassoverfahren ohne gerichtlichen Mahnbescheid usw. Für diese Kundengruppe sieht die Schufa einen Forderungsausfall auch als unwahrscheinlich hoch an. Für solche Kunden, wenn ein Unternehmen unbedingt eine Geschäftsbeziehung eingehen will, empfiehlt die Schaufa eine Lieferung per Nachnahme.
Eine negative Schufa muss aber nicht unbedingt heißen, dass der Verbraucher tatsächlich seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. So stand vor kurzem in der Presse, dass bis 2001 Kunden eine negative Schufa bekommen haben, weil sie sich über Kredite informiert haben, aber kein tatsächlicher Abschluss statt gefunden hat.
So ist es jedem Verbraucher zu empfehlen, wenn er feststellt, dass er grundlos keine Kredite oder eine Ablehnung für einen Ratenkauf bekommt, unbedingt eine Selbstauskunft bei der Schufa einzuholen. Sollte tatsächlich ein Fehler vorliegen, kann die negative Schufa berichtigen lassen.
Einige interessante Firmen zum Thema des Informationsportals:
